Zylinderkopfbearbeitung

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Bullshirt
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Re: Zylinderkopfbearbeitung

Beitrag von Bullshirt » Mi 24. Jul 2019, 13:45

Ich habe damals bei der Firma NG-Motorsport angerufen. Vorher ein Paar Videos von denen angeguckt. Mit 5 Achs Fräse und so. Immer das gleiche Ergebnis. Nur ziemlich teuer für den ersten Kopf (wegen spezial Kopf-Halter und Programm usw.)

Hier eine Toyota Motoren Liste von deren Website:

1ZZFE
2ZZ-GE
3S GE
3S GTE alle Modelle
4AGE
GT86
Supra 7M GTE
2JZ

Wenn das ganze noch legal auf die Straße soll, möchte der TÜV auch noch etwas Arbeit und Geld abhaben.

Falls jemand was nützliches zur Karosseriesteifigkeit beitragen kann, immer Her damit. Soweit ich weiß gibts umgebaute Starlets mit Glanza Motor (links Lenker). Muss ja möglich gewesen sein. Prüfer? Prüfstelle?

"Die wichtigsten Stellen sind alle identisch mit dem Glanza." reicht meinem TÜVer nicht.

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motorsport-e9
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Re: Zylinderkopfbearbeitung

Beitrag von motorsport-e9 » Fr 26. Jul 2019, 09:00

Warum stellt sich der Prüfer so mimosenhaft an und will das denn wissen, obwohl es ihn nix angeht.
Du planst keinen 300PS+ Umbau in die Karosse. Bei sowas würde ich als Prüfer die Frage stellen.

Also Ende vom Lied bezüglich Karosseriesteifigkeit: Prüfer-Wechsel!

Bullshirt
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Re: Zylinderkopfbearbeitung

Beitrag von Bullshirt » Fr 26. Jul 2019, 10:29

Bis zu einer Gewissen Leistung gehts wohl wenn die Bremsen vergrößert werden.

Wie sind die Abgaswerte nach so einer komplexen Bearbeitung am Zylinderkopf? Hat da jemand Erfahrung?

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Re: Zylinderkopfbearbeitung

Beitrag von motorsport-e9 » Fr 26. Jul 2019, 13:11

Man hat durch die Bearbeitung des Zylinderkopfes (kommt dann drauf an was gemacht wurde) bessere Abgaswerte als zuvor.
Einlass und Auslass-Kanäle haben da den geringsten Anteil dran.
Da geht es eher um Ventile, Ventilsitze und Ventilführungen, sowie dann den Brennraum.
Auch das ganze Säubern und wieder auf die Standards einstellen trägt einen großen Teil dazu bei.

Ventile schließen nicht richtig durch eventuelle Ablagerungen.
Fertigungstoleranzen der Ventile sind zu groß, somit schließt es auch nicht richtig.
Ventilschaftdichtungen fertig, also kommt Öl mit dazu.
Minimal ungleiche Brennräume durch Fertigungstoleranzen.

Die Liste können wahrscheinlich die Fachleute, die sich tagtäglich mit beschäftigen, schier endlos fortführen.


Wenn du dazu noch einen gescheiten neuen 100 / 200 Zeller Katalysator nimmst, dann bist du mehr als bestens gerüstet...sei es P8 oder P9.
Da ist die Technik einfach massiv vorangeschritten.


Als Beispiel kann ich meinen ersten P8 nennen.
Geringe Arbeiten am Kopf machen lassen, keine Änderungen am KAT.
Die hätten mich in Euro2 einstufen können.

Beim jetzigen Starlet P8 ist eine komplette Abgasanlage mit 200Zeller KAT drin, keine Arbeiten am Kopf und P9 Lambdasonde.
Ich bin nicht viel von den Euro3 Werten entfernt.
Da bin ich selbst gespannt drauf, wieviel die Kopfbearbeitung noch bringen wird.

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Re: Zylinderkopfbearbeitung

Beitrag von Bastel » Di 30. Jul 2019, 18:39

mein Tüver hat mir die Plakette gegeben bei 132PS und 165 Nm alles an der Karosserie Original. Lediglich die Motorhalter sollten auf PU getauscht werden weil sonnt der Motor an die Spritzwand anschlägt beim Gas geben.
Beim 200Zeller empfehle ich den Auspuff zu wickeln das die abgase möglichst warm am Kat ankommen und zack ist man locker bei ner Theoretischen Euro 4

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