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 Betreff des Beitrags: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Do 30. Mär 2017, 12:05 
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Starlet-Neugieriger

Registriert: Fr 12. Feb 2016, 18:13
Beiträge: 54
Moin,

ich gebe zu, ich scheine beim Thema Alufelgen und passende ABE usw. ein wenig begriffsstutzig zu sein. Muss echt daran liegen, das ich bisher meist Originalfelgen gefahren bin. Mir wurde ja in diversen Themen schon was erklärt zu Lochkreis usw., aber jetzt muss ich nochmal konkret nachfragen.
Ich habe auf ebay diese Felgen gefunden:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/4-aluraeder-aluett-titan-typ-93-7x15-et38-4x100/625237591-223-2162. Die find ich ganz gut, nicht so übertrieben, und die haben so ein 90er-Feeling :lol: .
Auf der Webseite von aluett bin ich nach der Suche auf folgende ABE/Gutachten gestoßen:
http://www.atu.de/extern/fbs-gutachten/54_1/TIT541.pdf
Dort ist der Starlet P9 gelistet, und auch die montierte Reifengröße 195/50 R15. Aaaaaalso schließe ich daraus, das ich diese Felgen kaufen kann und auch eingetragen bekomme. Soweit richtig?
Woher weiß ich jetzt, ob ich Zentrierringe benötige? Siehe zweite Seite des Gutachtens. Da steh irgendwas von Radnummer.
Danke schonmal für die Hilfe!

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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Do 30. Mär 2017, 13:34 
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Starlet-Schrauber

Registriert: Di 29. Mär 2011, 17:15
Beiträge: 633
nEx944 hat geschrieben:
Auf der Webseite von aluett bin ich nach der Suche auf folgende ABE/Gutachten gestoßen:
http://www.atu.de/extern/fbs-gutachten/54_1/TIT541.pdf
Dort ist der Starlet P9 gelistet, und auch die montierte Reifengröße 195/50 R15. Aaaaaalso schließe ich daraus, das ich diese Felgen kaufen kann und auch eingetragen bekomme. Soweit richtig?
Woher weiß ich jetzt, ob ich Zentrierringe benötige? Siehe zweite Seite des Gutachtens. Da steh irgendwas von Radnummer.
Danke schonmal für die Hilfe!


Genau, mit dem Gutachten bekommst du diese Rad-Reifenkombination eingetragen.
Solche "Allround-Felgen" haben in der Regel den größten benötigten Mittenlochdurchmesser. Das wäre wohl 60,1 für Renault. Kann man in dem Gutachtenlink des Verkäufers sehen. Toyota hat 54,1, also bräuchtest du solche Zentrierringe:
http://www.ebay.de/itm/4-x-Zentrierring ... SwfVpYuUZQ

Du kannst den Verkäufer fragen, auf welchem Fahrzeug sie vorher waren und ob Zentrierringe dabei sind. Vielleicht hast du Glück.
Ansonsten würde ich warten bis du die Felgen hast und einfach den Mittenlochdurchmesser nochmal nachmessen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Do 30. Mär 2017, 13:37 
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Starlet-Schrauber
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Registriert: Do 10. Feb 2011, 22:01
Beiträge: 593
Jo, soweit richtig.
Auch richtig, du musst dan ander Felge schauen, ob du Zentrierring brauchst.
Außerdem sollten sonstige Auflagen des Gutachtens erfüllt sein (bördeln...)

Alternativ kann ich dir auch original 13 Zoll Starlet-Alufelgen in nem ziemlich guten Zustand für 90 anbieten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Do 30. Mär 2017, 20:07 
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Starlet-Neugieriger

Registriert: Fr 12. Feb 2016, 18:13
Beiträge: 54
Danke für Eure Hilfe erstmal.
Huch, die Zentrierringe sind ja aus "Plastik" (ja, ich weis, Polycarbonat, hochwertiger usw).
Das ist ja....überraschend.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Do 30. Mär 2017, 21:32 
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Starlet-Schrauber
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Registriert: Do 10. Feb 2011, 22:01
Beiträge: 593
Die Zentrierringe gibbet bei ebay uk auch in Alu. Die würde ich dann auch empfehlen.
Oder eben Felgen wo die Zentrierung schon passt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Fr 31. Mär 2017, 20:40 
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Mit Liebe zum Detail
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Registriert: Fr 26. Aug 2005, 09:55
Beiträge: 2839
Wohnort: Rhein-Erft-Kreis
Passende Zentrierringe bekommst du auch bei ATU, zumal die Aluett-Felgen ja auch von ATU sind.

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Schöne Grüße

carat
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hier geht´s zum Carat
und hier zum Moonlight


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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Sa 1. Apr 2017, 13:54 
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Starlet-Schrauber

Registriert: Di 29. Mär 2011, 17:15
Beiträge: 633
nEx944 hat geschrieben:
Danke für Eure Hilfe erstmal.
Huch, die Zentrierringe sind ja aus "Plastik" (ja, ich weis, Polycarbonat, hochwertiger usw).
Das ist ja....überraschend.


Ist doch nicht schlimm, schließlich "halten" die ja nichts. Zentrierringe sind ja nur eine Montagehilfe bei der Zentrierung des Rades, damit das montierte Rad auch korrekt zentriert sitzt und damit vibrationsfrei läuft. Alles andere und wichtigere erledigen die Radschrauben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: So 2. Apr 2017, 19:13 
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Starlet-Schrauber
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Registriert: Do 10. Feb 2011, 22:01
Beiträge: 593
Ob das blöd ist, wenn man sich selbst zitiert? ;)

Damadin hat geschrieben:
Soso... die halten also nix...

Soll ich dir meine zerbröselten Plastikringe zeigen oder die abgerissenen Rändelbolzen vom Kumpel, der ohne gefahren ist? :mrgreen:

Okay, wir beide haben eins gemeinsam: Wir nutzen die Möglichkeiten der Querbeschleunigung unserer Fahrzeuge aus, wenn du weißt was ich meine. ;)

Aber wenn man gediegen fährt (insbesondere in Kurven), halten die Plastikringe evtl. auch ein paar Jahre.


Sgt.Maulwurf hat geschrieben:
Zentriert und gehalten wird die Felge ja von den Radmuttern. Ich wüsste jetzt nicht, warum die Zentrierringe kaputt gehen sollten.


Damadin hat geschrieben:
1. Warum heißen sie dann Zentrierringe?
2. Warum hat jedes produzierte Fahrzeug ab Werk eine Zentrierung über die Passverbindung der Felge zur Nabe, wenn es doch für die Hersteller viel einfacher Wäre einfach nur eine Felge herzustellen und mit unterschiedlichen und günstigen Plastikzentrierringen auszustatten? (so wie im VAG Konzern, wo Zentrierungen umgestellt wurden, der Lochkreis + ET aber gleich blieb)
3. Warum gibt es zu teuren Felgen immer Zentrierringe aus Alu oder eine direkt passende Zentrierung über die Felge?
4. Warum nutzt niemand in Rennsport Plastikzentrieringe?
5. Warum sind bei mir schon 3 Sätze von unterschiedlichen Herstellern auf 3 verschiedenen Autos zerbröselt?
6. Warum brechen Radbozlen wenn man ohne Zentierringe fährt?

Zur Theorie: Man denkt immer, dass man zB beim Ziehen von Hand an einer Schraube nichts passieren würde. Dies ist aber so in keinster Weise richtig. Jeder Stoff verfügt über eine s.g. Steifigkeit auch E-Modul. Für jeden Newton mit dem man an einer Schraube zieht verlängert sich diese um eine Maßeinheit. Das ganze ist eine nahezu lineare Kurve und zwar ab dem ersten 0,00001N. D.h. eben, dass eine Schraube nicht "plötzlich" beginnt sich erst bei hoher Kraft zu dehnen (oder in unserem Fall zu biegen), sondern das passiert sofort, nur merkt/sieht man es nicht weil es so gering ist. Das ist in der Theorie wie Praxis auch kein Problem, da sich der Bolzen bis zu einer gewissen Verformung immer wieder "zurückbiegt".
Genau so ist es bei der Biegung die uns jetzt hier interessiert.
Die Biegespannung ist u.a. abhängig vom Biegemoment (in unserem Fall: Radbolzen/Rändelbolzen überträgt Kraft von Reifen->Felge auf Nabe) und dem Widerstandsmoment, welches einfacher gesagt nur Querschnitt und Form des Bolzens ist. Wie sehr sich dann etwas biegt, ist abhängig vom Material und -jetzt kommt es- eben dessen Steifigkeit.
Jetzt kommt der Punkt an dem es interessant wird:
Schon beim stehen eines Fahrzeuges biegen sich alle Bolzen, nur eben so wenig, dass man es nicht sehen kann. Wenn man nun z.B. schnell durch eine Kurve fährt, sorgen die Fliehkräfte an der Kurvenäußeren Seite für eine noch höhere Biegung aller Bolzen und zwar umlaufend (warum umlaufend? das Rad dreht sich ja, wenn man wissen will, was das ist, mal "Umlaufbiegung" suchen). Jetzt stellt sich aber die ganz große Frage: Wie weit können sich die Bolzen denn überhaupt biegen? Richtig, genau so weit, bis sie die Kraft der Felge durch die Biegung der Bolzen direkt auf die Nabe übergeht, dass sind vielleicht ein paar hundertstel Milimeter (in Idealfall jedoch 0).
Jetzt stellt vielleich ein Skeptiker dir große Frage: Warum soll die Nabe das soviel besser können als die Bolzen? Einfache Antwort: 1) Die bereits von den Bolzen aufgenommene Kraft und der zentrale Hauptpunkt 2. das wesentlich höhere Widerstandsmoment auf Grund des wesentlich größeren Durchmessers, welcher (nachgerechnet) für ein ca. sieben Mal (!) höheres Widerstandsmoment sorgt, als alle 4 Bolzen einer Nabe.
Und nun mag man sich folgendes vorstellen: Die Nabe ist nun nicht mehr vorhanden und die Bolzen biegen sich anstatt 1/100 mm plötzlich 1 ganzen Milimeter, weil die rettende Nabe die Kraft nicht aufnehmen kann. :shock: Es ist nur 1mm und dennoch eine hundert Fache Biegung mehr, da kann man sich vorstellen was bei überlagerter Belastung passiert (zB: schnelle Kurvenfahrt, Bremsen und Schlagloch auf einem vorderen äußerden Rad....) und die Biegung noch größer wird.

Und jetzt die Antwort auf die große Frage, was eigentlich das Plastik damit zu tun hat:
Auch das ist ganz einfach:
E-Modul Alu-Legierung: 100.000 N/mm²
divese Kunststoffe: 2.500 N/mm² -> 40x weniger
und die entscheidende Druckfestigkeit:
Alu-Legierung: 500N/mm²
Kunststoffe: 120N/mm² -> ca.4x weniger

Ich denke das ist selbsterklärend.

Ich hoffe, dass bringt etwas mehr Licht in die Thematik "Warum Alu anstatt Plastik -Zentrierringe".

(PS: Um gleich eins vorweg zunehmen: Ja, praktisch geht es hier eher um Querkraftschub als um Biegung, man beachte jedoch die extrem hohe Kerbwirkung bei Schrauben)

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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Mo 3. Apr 2017, 01:06 
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Starlet-Fachmann
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Registriert: So 22. Mai 2005, 18:56
Beiträge: 1441
Wohnort: Bergheim
Die passenden Zentrierringe vom Hersteller sind zugelassen und erfüllen ihren Zweck.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alufelgen die 100ste
BeitragVerfasst: Mo 3. Apr 2017, 16:25 
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Starlet-Neugieriger

Registriert: Do 10. Sep 2015, 20:13
Beiträge: 92
Damadin hat geschrieben:
Jo, soweit richtig.
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Moin
Gibt's nen Bild zu den Alu's ?

Freya04


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